Über Shopping-(Sehn)süchte

Was ich bei vielen Blogs wirklich gern mag, sind die Sonntagskolumnen, weil sie meistens sehr persönlich und mitten aus dem Leben gegriffen sind. Deswegen hier mein kleines Wort zum Sonntag:

Das Wetter ist zwar momentan eher frühlingshaft als winterlich, aber trotzdem sitze ich auf der Couch und suche noch nach dem perfekten Silvesteroutfit. Irgendetwas mit Glitzer soll es sein, dem Anlass entsprechend. Gestern war ich schon in der Landsberger Innenstadt um bei H&M danach zu suchen, gefunden habe ich bisher nichts. Und da frage ich mich gerade, ob ich eher der Online oder Offline Shopper bin.

Es gibt wohl bei beiden Varianten Vor- und Nachteile. Gestern, an einem Samstag vor Weihnachten, war die Stadt überfüllt mit Menschen, die alle auf den letzten Drücker noch Geschenke kaufen wollten. Das machte sich auch an der Schlange vor den Umkleidekabinen bemerkbar und ich musste geschlagene 15 Minuten anstehen. Dafür konnte ich sofort aussortieren was mir nicht gefiel. Das Glitzertop, was eigentlich zu meinen Vorstellungen passte, hat es nicht in die Einkaufstüte geschafft, dafür ein Flanellhemd und eine Laufweste aus dem Sale.

Beim Online-Shoppen ist die Auswahl natürlich um einiges größer. Allein bei Shops wie ABOUT YOU oder EDITET gibt es eine riesen Anzahl an Stücken, dazu wird mit einem kostenlosen Versand und 100 Tage Rückgaberecht geworben. Da ist die Verführung groß, gleich mal ganz viel zu bestellen und dann zu Hause die Anprobe zu gestalten. Ob man dann auch wirklich alles, was nicht zu 100% gefällt zurückschickt oder doch eher zu faul ist, zur Post zu laufen, ist hier eine andere Frage.

Früher, mit ungefähr 14 Jahren, war shoppen ein richtiges Großereignis! Ich sparte ewig, um dann mit Freundinnen nach München zu fahren und dort die Innenstadt unsicher zu machen. Wir berieten uns gegenseitig, machten eine kleine Modenschau direkt im Geschäfft und kauften Sachen, zu deinen meine Mutter nur eine Reaktion zeigte: Kopfschütteln gepaart mit der Aussage „Wer soll das denn wieder bügeln?“. Ich dagegen war einfach glücklich mit sieben oder mehr Taschen nach Hause zu kommen und die neuen Schätze in den Kleiderschrank zu hängen.

Diesen Zauber hat das Shoppen inzwischen verloren. Egal ob beim Online- oder Offline-Shoppen. Mache ich doch eher zwischendurch, wenn ich zufällig in der Innenstadt bin oder gerade am Laptop sitze und nach etwas bestimmten Suche. Ich sollte mal wieder meine Freundinnen zusammenpacken und das gleiche Szenario wie früher veranstalten. Nur, dass ich inzwischen meine Klamotten selber bügeln muss.

Habt ihr auch noch Erinnerungen an Shopping-Eskapaden von früher?
Und wie ist es bei euch inzwischen? Seid ihr eher Online- oder Offline-Shopper?

Folgt mir gern per E-Mail oder Bloglovin

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2 Gedanken zu “Über Shopping-(Sehn)süchte

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